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National Coalition
für die Umsetzung der
UN-Kinderrechtskonvention
in Deutschland



Newsletter der National Coalition Ausgabe 1/2012

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,


zu Jahresbeginn möchten wir Sie wieder über aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Kinderrechte informieren.
Wir sehen in diesem Jahr einem Jubiläum entgegen: Am 05. April 2012 jährt sich die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) zum 20igsten Mal. Bislang gab es, was den Stand der Umsetzung der UN-KRK angeht, als Kontrollinstrument nur die Berichterstattung vor dem UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes. Seit Ende des letzten Jahres ist dies nun anders. Wir informierten per Pressemitteilung darüber, dass am 19. Dezember 2011 die UN-Generalversammlung einen neuen Vertrag als Zusatzabkommen zum UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes einstimmig beschlossen hat. Im Jahr 2012 kann mit der Ratifizierung des 3. Zusatzprotokolls zur Individualbeschwerdemöglichkeit begonnen werden.
Eine kurze Rückschau auf einige Pressemitteilungen anlässlich der Verabschiedung des 3. Zusatzprotokolls haben wir Ihnen in der aktuellen Ausgabe zusammengestellt. Wir zählen darauf, dass die rund 110 Mitglieder der National Coalition das 3. Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ihren Arbeitszusammenhängen bekannt machen und sich in ihrer Lobbyarbeit für eine schnelle Ratifizierungskampagne stark machen werden.
In diesem Newsletter möchten wir Sie aus aktuellem Anlass auf eine Veranstaltung anlässlich des o.g. Jubiläums und der neuen Möglichkeit der Individualbeschwerde hinweisen, die am 23.03.2012 unter dem Motto: „Rechte haben – Recht bekommen! Das Individualbeschwerdeverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention in Berlin stattfindet.“ Dazu im Weiteren mehr.
Prof. Dr. Lothar Krappmann wurde am 20. Dezember 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Wir freuen uns, dass damit seine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Freien Universität Berlin und sein unermüdlicher ehrenamtlicher Einsatz für die Rechte von Kindern in der ganzen Welt gewürdigt wurde.
In unserem Newsletter finden Sie darüber hinaus, wie gewohnt, eine kleine Auswahl an Veranstaltungen und Publikationen rund um das Thema Kinderrechte.


Kirsten Schweder
Referentin der Koordinierungsstelle



Themen dieses Newsletters:

Aktuelles aus der Arbeit der National Coalition
Aktuelles zum Thema Kinderrechte
Publikationen und Veranstaltungen


Aktuelles aus der Arbeit der National Coalition

Neue Selbstdarstellung der National Coalition erschienen!
Ende 2011 hat die National Coalition eine überarbeitete Selbstdarstellung herausgegeben, in der neben einer Vorstellung der Arbeit der National Coalition auch die wichtigsten Kinderrechte im Überblick vorgestellt werden. Ebenfalls enthält sie eine aktuelle Liste der Mitglieder der National Coalition. Die Broschüre ist online als PDF verfügbar: Selbstdarstellung NC  Die Druckfassung kann zeitnah kostenlos über die Koordinierungsstelle der National Coalition (gegen Erstattung der Portokosten) angefordert werden.

SAVE THE DATE: Fachkonferenz „Rechte haben – Recht bekommen! Das Individualbeschwerdeverfahren zur UN Kinderrechtskonvention“
Mit 193 Unterzeichnerstaaten ist die UN-Kinderrechtskonvention mittlerweile zum erfolgreichsten internationalen Menschenrechtsdokument überhaupt avanciert. Anlässlich des zwanzig jährigen Jubiläums im April d. J. laden Sie die Kindernothilfe und die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Kooperation mit der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland am 23. März 2012 von 11-17 Uhr zur Fachkonferenz „Rechte haben – Recht bekommen! Das Individualbeschwerdeverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention“ in die FES, Hiroshimastraße 17, in 10785 Berlin ein.
Zum Hintergrund: 2012 wird das Übereinkommen nun maßgeblich weiterentwickelt: Im Dezember 2011 brachten die Vereinten Nationen ein Zusatzprotokoll auf den Weg, das erstmals auch die Möglichkeit einer Individualbeschwerde im Rahmen der Kinderrechtskonvention schafft und somit die Einhaltung der Kinderrechte weltweit stärkt. Sobald zehn Staaten diesen neuen völkerrechtlichen Vertrag unterzeichnet haben, tritt er in Kraft. Deutschland hat die Ausarbeitung dieses neuen Rechtsdokuments aktiv unterstützt und eine rasche Ratifizierung zugesagt.
Ziel der Veranstaltung ist es, über die Inhalte des neuen Zusatzprotokolls zu informieren und die Konsequenzen für den deutschen Rechtskontext zu diskutieren.
Den Flyer zur Veranstaltung mit dem genauen Veranstaltungsprogramm können Sie ab Anfang Februar 2012 auf den Internetseiten der Veranstalter herunterladen.

Die Kindernothilfe hat eine deutsche Übersetzung des 3. Zusatzprotokolls zur Individualbeschwerdemöglichkeit (nicht amtliche Fassung) zum Download zur Verfügung gestellt: deutsche Übersetzung des 3. Zusatzprotokolls
(abgerufen am 18. Januar 2012).



Aktuelles zum Thema Kinderrechte

Bestandsaufnahme der Inobhutnahme in Deutschland
Uta Rieger, Thomas Berthold und Niels Espenhorst haben eine Bestandsaufnahme der Inobhutnahme und Versorgung von unbegleiteten Minderjährigen in Deutschland veröffentlicht. Diese Übersicht ist in der Zeitschrift Dialog Erziehungshilfe des AFET Bundesverband Erziehungshilfe e.V. in zwei Teilen erschienen (Ausgabe 3 und 4/2011). Diese Übersicht zieht eine erste Bilanz der Evaluationen in verschiedenen Bundesländern, die der UNHCR gemeinsam mit dem Bundesfachverband UMF in den letzten Jahren durchgeführt hat.

Zu den Artikeln

Quelle: Newsletter vom Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V. vom 16. Januar 2012.

Weg frei für ein Individualbeschwerderecht bei Verstößen gegen Kinderrechte
Am 19. Dezember 2011 hat die UN-Generalversammlung einstimmig das dritte Zusatzprotokoll zu einem Individualbeschwerdeverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention beschlossen. Künftig sollen einzelne oder Gruppen von Kindern und Jugendlichen in einem sogenannten Individualbeschwerdeverfahren die Möglichkeit haben, sich an den unabhängigen UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes zu wenden. Voraussetzung ist jedoch, dass der innerstaatliche Rechtsweg ausgeschöpft ist. Dieser neue völkerrechtliche Vertrag tritt jedoch erst in Kraft, sobald zehn Staaten ihn ratifiziert haben.

Prof. Dr. Jörg Maywald und Dr. Sabine Skutta, Sprecher der National Coalition, begrüßten das neue Kontrollinstrument: „Alle zentralen Menschenrechtsübereinkommen verfügen bereits über eine Möglichkeit, sich bei den Vereinten Nationen über Menschenrechtsverletzungen zu beschweren. Nun hat die Generalversammlung endlich den Weg dafür frei gemacht, dass künftig auch Kinder und Jugendliche zu ihren Rechten kommen können, wenn sie ihnen durch den Staat, in dem sie leben, verwehrt werden.“

Die Kindernothilfe begrüßte mit großer Freude den Beschluss der UN-Generalversammlung zur Individualbeschwerde."Es ist eine wichtige und historische Entscheidung für Kinder und ihre Rechte", sagte Barbara Dünnweller, Kinderrechtsexpertin der Kindernothilfe.“ Dünnweller bedauerte allerdings, dass nicht auch die Möglichkeit einer Kollektivbeschwerde geschaffen wurde. Diese hätte es Organisationen wie der Kindernothilfe und ihren Auslandspartnern beispielsweise
ermöglicht, Beschwerden wegen wiederholter und thematisch ähnlicher Kinderrechtsverletzungen einzureichen. Damit hätten sie sich direkt an die Vereinten Nationen wenden können, ohne zuvor alle nationalen Rechtsmittel auszuschöpfen.

Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes forderte, dass die Beschwerdeverfahren in einer kindgerechten Form durchgeführt werden sollten. Das schließe ein, dass neben schriftlichen Stellungnahmen auch bildliche Darstellungen sowie Ton- und Videoaufzeichnungen akzeptiert würden. In der anstehenden Diskussion um die Verfahrensrichtlinien sollte der Ausschuss für die Rechte des Kindes finanziell und personell gestärkt werden, um den neuen Aufgaben gerecht werden zu können.

Die Pressemitteilung der National Coalition vom  20. Dezember 2011 zur Individualbeschwerde finden Sie hier

Quellen: Pressemitteilung der National Coalition vom 20. Dezember 2011; Pressemitteilung der Kindernothilfe vom 20. Dezember 2011; Pressemitteilung von terre des hommes Deutschland e.V. vom 20. Dezember 2012.

Prof. Dr. Lothar Krappmann erhält Bundesverdienstkreuz - Weltweiter Einsatz für Rechte der Kinder gewürdigt
Prof. Dr. Lothar Krappmann wurde am 20. Dezember 2011 in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Kinderrechtsarbeit auf nationaler und internationaler Ebene mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die National Coalition gratuliert Prof. Dr. Lothar Krappmann herzlich zum Preis und freut sich, dass auch die Kinderrechte im Zentrum der Verleihung standen.

Zur Person: Lothar Krappmann, Jahrgang 1936, studierte zunächst Philosophie und katholische Theologie in Frankfurt am Main. Nach dem Magisterexamen 1961 schloss er ein Studium der Soziologie und Neueren Geschichte an, zunächst in Köln und später in Berlin. Von 1969 bis 2002 arbeitete er am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, wo er unter anderem die Projekte „soziale und moralische Entwicklung von Kindern in der mittleren Kindheit“, „Interaktionen und Beziehungen der Kinder mit Gleichaltrigen, Familienbeziehungen, Kindertagesstätten und Schulen“ sowie Beobachtungsmethoden im Kontext Kinderrechte betreute. Seit 1982 lehrt er als Honorarprofessor für Soziologie der Erziehung an der Freien Universität Berlin.

Lothar Krappmann war darüber hinaus auch Vorsitzender der Sachverständigenkommission zur Erarbeitung des 10. Kinder- und Jugendberichts der Deutschen Bundesregierung. 2003 wurde er in den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes gewählt und 2007 für weitere vier Jahre in diesem Amt bestätigt. Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes kontrolliert die weltweite Einhaltung des von 193 Staaten ratifizierten UN-Übereinkommens über die Rechte des Kindes. Seit Juni 2011 befürwortet er die Kampagne „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder!“.

Quellen: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft vom 20. Dezember 2011;  Pressemitteilung des Deutschen Institut für Menschenrechte vom 20. Dezember 2011.

Wolfgang Thierse: Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern
Bundestagsvizepräsident Dr. h.c. Wolfgang Thierse (SPD) und Schirmherr der National Coalition hat sich im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz der Amadeo Antonio Stiftung und der National Coalition im November letzten Jahres für die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz ausgesprochen. Angesichts anhaltender Widerstände auf Seiten der Regierungskoalition rechne er damit, so Thierse pessimistisch bei der Pressekonferenz in Berlin, aber nicht mehr im Laufe dieser Legislaturperiode. Durch eine Aufnahme in die Verfassung wären Kinder nicht mehr nur Objekte staatlichen Handelns.
Laut der Nationalen Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland wäre eine Aufnahme von Kinderrechten in die Verfassung auch deshalb wichtig, weil nur so die Gleichrangigkeit der UN-Konvention mit anderen Grundrechten gewährleistet werden könnte. In der Konvention selbst werden die Vertragsstaaten nicht zur Aufnahme von Kinderrechten in die Verfassung verpflichtet.

Quelle: Agenturmeldung zum Pressegespräch vom 17. November 2011 (epd)

Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention lässt auf sich warten
In Deutschland lässt die völlige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf sich warten - trotz der Rücknahme aller Vorbehalte durch die Bundesregierung vor anderthalb Jahren. Bis zum Ende der Legislaturperiode sei mit der notwendigen Angleichung der Gesetze nicht zu rechnen, erklärte Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) am 17.11 in Berlin zum 22. Jahrestag der Verabschiedung der Konvention. Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl warf der Bundesregierung vor, mit der Rücknahme «reine Symbolpolitik» betrieben zu haben. Die Arbeiterwohlfahrt bemängelte anhaltende Defizite im Umgang mit Flüchtlingskindern. Für eine völlige Einhaltung der Konvention bedürfte es beispielsweise einer Liberalisierung des Grundrechts auf Asyl, sagte Thierse weiter.
Laut Pro Asyl werden in Deutschland weiterhin besonders die Rechte von Flüchtlingskindern nicht immer eingehalten. Der stellvertretende Vorsitzende von Pro Asyl, Hubert Heinhold, kritisierte, dass Flüchtlingskindern der Zugang zu medizinischen Maßnahmen und Bildung erschwert werde. Zudem würden Minderjährige im Ausländerrecht bereits ab einem Alter von 16 Jahren wie Erwachsene behandelt. Nach Angaben von Pro Asyl erreichen jährlich etwa 2.000 Minderjährige als Flüchtlinge die Bundesrepublik.
16.000 Kinder und Jugendliche würden derzeit auf eine Entscheidung im Asylverfahren warten. 30.000 Minderjährige haben den Status der Duldung.

Quelle: Agenturmeldung vom 17. November 2011 (epd)

UN: Der 11. Oktober wird Welt-Mädchentag
Erfolg der langfristig angelegten Kampagne des Kinderhilfswerks Plan International
Die Vereinten Nationen haben am 19. Dezember 2011 in New York den 11. Oktober zum "International Day of the Girl Child“ ernannt. Dies ist ein Ergebnis der langfristig angelegten Arbeit des Kinderhilfswerks Plan, das die nationalen Regierungen dazu aufgerufen hatte, sich für die  Einrichtung eines Mädchentages auf UN-Ebene einzusetzen.

"Mädchen und Frauen repräsentieren über die Hälfte der Weltbevölkerung", berichtet Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan Deutschland. "Sie spielen in ihren Gesellschaften eine zentrale und unverzichtbare Rolle – und werden trotzdem in vielen Ländern dieser Welt als Menschen zweiter Klasse behandelt. Dabei haben sie die Kraft, den Kreis von Armut und Benachteiligung zu durchbrechen und einen gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen. Um für diese Mädchen Gleichberechtigung zu erreichen, muss weltweit auf ihre besondere Situation aufmerksam gemacht werden. Deshalb brauchen wir diesen Welt-Mädchentag, der den Blick der Welt auf die Rechte und Bedürfnisse von Mädchen lenkt."

Vielen Mädchen und Frauen werden bislang elementare Grundrechte vorenthalten: Von den rund 67 Millionen Kindern, die keine Schule besuchen, machen Mädchen mehr als die Hälfte aus. Mädchen besuchen seltener als Jungen eine weiterführende Schule. Häufig werden sie noch vor ihrem 14. Lebensjahr verheiratet und müssen sich um den Haushalt kümmern. Obwohl jeder dritte Haushalt von Mädchen und Frauen geführt wird, besitzen sie nur zehn Prozent des Welteinkommens.

Die Initiative für einen internationalen Aktionstag entstand im Rahmen der Kampagne "Because I am a Girl."Die Kampagne wurde vor über acht Jahren von Plan Deutschland ins Leben gerufen, um auf die besonderen Herausforderungen und Probleme, mit denen Mädchen in aller Welt konfrontiert sind, aufmerksam zu machen. Der Deutsche Bundestag hatte am 21. September 2011 fraktions-übergreifend für die Einrichtung  eines internationalen Mädchentages gestimmt und damit seine breite Unterstützung für eine Installation auf UN-Ebene signalisiert. Mit dem 11. Oktober als internationalen Mädchentag hat diese Forderung von Plan Gehör gefunden.

Quelle: Pressemitteilung von Plan Deutschland vom 20. Dezember 2011 [gekürzt].

Kinder fordern vor der Kinderkommission ihre Rechte ein
Fünf Delegierte des 1. Kongresses der Kinderrechte forderten Ende November 2011 vor der Kinderkommission des Deutschen Bundestages ihre Rechte ein. Bei dem Kongress des Deutschen Kinderhilfswerkes hatten rund 100 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland unter dem Motto "Kinder haben was zu sagen!" über die UN-Kinderrechtskonvention und die darin festgeschriebenen Kinderrechte diskutiert. Zentrale Forderungen waren dabei die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz, die bessere Bekanntmachung der Kinderrechte und die stärkere Unterstützung der Kinder- und Jugendparlamente in Deutschland. Hier wurde auch die Einrichtung eines bundesweiten Kinder- und Jugendparlaments angeregt. Zudem forderten die Kinder und Jugendlichen einen Ausbau der Beteiligungs- und Mitspracherechte in der Schule, bessere und kostengünstigere Schülertransporte sowie die Verbesserung der Situation von Spielplätzen, Jugendtreffs und Jugendräumen.
Im Mittelpunkt des Kongresses stand neben den Sachdiskussionen auch die kreative Umsetzung der Projektideen, mit denen die Kinder in ihren Heimatstädten auf die Kinderrechte aufmerksam machen wollen. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel prominente Unterstützung. So standen die Schauspieler Daniel Aichinger und Markus Majowski den Kindern ebenso beratend zur Seite wie Radio-Moderator Heiko Reusch und TV-Moderator Ingo Dubinski.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. vom 30. November 2011 [gekürzt].

UNICEF-Aktionswoche Kinderrechte vom 14.-20.11.2011
Bundestagsabgeordnete diskutieren mit Kindern über ihre Rechte.
Zum Jahrestag der UN-Konvention über die Rechte des Kindes am 20. November fanden auf Initiative von UNICEF und dem Auswärtigen Amt in ganz Deutschland Aktionstage unter dem Motto „Ich hab immer Rechte“ statt.
Insgesamt 120 Abgeordnete des Deutschen Bundestages hatten sich bereit erklärt, vom 14.-18. November in ihren Wahlkreisen Schulen oder andere Einrichtungen zu besuchen. Über 200 Schulen in ganz Deutschland haben Aktionen zum Thema „Kinderrechte“ veranstaltet.
Hierzu aufgerufen hatten der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Markus Löning und der Vorsitzende von UNICEF Deutschland Dr. Jürgen Heraeus. Unterstützt wurde der Aktionstag von dem Netzwerk aus rund 150 ehrenamtlichen UNICEF-Arbeitsgruppen. Auf www.aktionstag-kinderrechte.de können die Abgeordneten und alle weiteren Besucher der Website ihre Meinung zum Thema Kinderrechte veröffentlichen. Schulen können auf der Internetplattform ihre Aktionen darstellen.
Während der Aktionswoche stellten sich unter anderem Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP), der Vizepräsident des deutschen Bundestags Wolfgang Thierse (SPD) und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) den Ideen und Forderungen der Kinder und Jugendlichen.
In der Diskussion mit den Abgeordneten erlebten die Kinder hautnah, wie Demokratie funktioniert. Sie hatten vorher im Unterricht oder in Arbeitsgruppen die Kinderrechtsthemen recherchiert, die ihnen am wichtigsten sind, und brachten ihre Argumente und Meinungen selbst vor. Damit setzten sie ein zentrales Recht um, das jedem Kind in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes garantiert wird: das Recht auf Beteiligung. Gleichzeitig lernten sie so umfassend die Kinderrechte kennen.
Für die Politiker war der Aktionstag eine Chance, mehr über die Sichtweisen der Kinder in ihren Wahlkreisen zu erfahren. Die Interessen von Kindern werden bei Entscheidungen von Politik und Verwaltungen immer wieder hinten angestellt – obwohl sich Deutschland mit der UN-Kinderrechtskonvention dazu verpflichtet hat, dem Wohlergehen der Kinder Vorrang einzuräumen.
Zum Abschluss der bundesweiten UNICEF-Aktionswoche für Kinderrechte riefen Jugendliche dazu auf, alle öffentlichen Ausgaben daraufhin zu überprüfen, ob sie zum Wohlergehen der Kinder beitragen. Mit Plakaten forderten die Jugendlichen die Politiker kurz vor der Schlussabstimmung über den Haushalt vor dem Reichstag dazu auf, nicht länger auf Kosten der nachwachsenden Generationen zu leben. Mit Botschaften wie „Eure Schulden – unsere Zukunft!“, „Unsere Zukunft im Minus?“, „Kinder sind die Bank“ oder „Unsere Zukunft ist kein Monopolyspiel“ machten Hannah Lefel (16), Malin Eh (16), Madita Eh (14) und Üwen Ergün (15) aus dem UNICEF-JuniorTeam auf die dramatische Schuldenlast aufmerksam, die den Kindern bereits heute auferlegt ist.
Nach Angaben des Bundes der Steuerzahler werden Kinder heute mit einer persönlichen Schuldenlast von knapp 25.000 Euro geboren. Würde die Gesamtschuldenlast auf die rund elf Millionen Kinder und Jugendlichen in Deutschland zwischen 0 und 15 Jahren alleine verteilt werden, müsste jeder Einzelne statistisch bereits rund 187.970 Euro zurückzahlen. Und jede Sekunde wird der Schuldenberg größer.
Weitere Informationen: www.unicef.de und www.aktionstag-kinderrechte.de

Quelle: Pressemitteilung UNICEF vom 14.November 2011 und vom 18. November 2011 [gekürzt].



Publikationen und Veranstaltungen

Publikationen

Broschüre „Kinderrechte ins Grundgesetz - Vom Wo und Warum“ der SJD - Die Falken erschienen
Zum 22. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention am 20.11.2011 ist die Publikation „Kinderrechte ins Grundgesetz - Vom Wo und Warum“ der SJD - Die Falken erschienen. In der 28-seitigen Broschüre wird aufgezeigt, warum die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz als dringend notwendig gesehen wird und gibt - mit einem konkreten Gesetzesvorschlag – einen Lösungsansatz, wie und wo Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden müssten, damit diese wirklich etwas bewirken.
Die Broschüre „Kinderrechte ins Grundgesetz – Vom Wo und Warum“ ist eine konkrete Aufforderung an die Politik und die Gesellschaft, den Mut aufzubringen, alle Kinder und Jugendlichen gemäß ihrer Rechte als eigenständige Persönlichkeiten anzuerkennen und sie mit altersgerechten Methoden an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

Bezug:
Die Broschüre kann ab sofort über die Bundesgeschäftsstelle der SJD - Die Falken kostenlos bestellt werden und steht hier zum Download zur Verfügung.

Broschüre "Kinderrechte ernst nehmen!" von PRO ASYL
PRO ASYL hat zur Kampagne „jetzt erst Rechte für Flüchtlingskinder eine neue Broschüre zum gesetzlichen Änderungsbedarf zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention mit herausgegeben. Sie können diese bei PRO ASYL bestellen und für die Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit verwenden.

Bezug:
Die Broschüre ist hier online.

Buch "Kinderrechte und Kinderarmut"
Mit dem Buch "Kinderrechte und Kinderarmut" von Prof. Dr. Christian Bernzen u.a. wird der Rotkreuzgrundsatz der Menschlichkeit mit Leben erfüllt und damit das ideelle Fundament des DRK gestärkt. Ein Schwerpunkt des Buches ist deshalb die Auseinandersetzung mit der Perspektive der eigenen Würde jedes jungen Menschen sowie mit dem Einsatz des DRK für Kinderrechte. Gleichzeitig wurde eine "Ideenfundgrube" geschaffen, aus der sowohl für die praktische Arbeit vor Ort als auch für das anwaltschaftliches Engagement für Kinderrechte im Kontext Kinderarmut geschöpft werden kann.
Die digitale Version ist hier abrufbar.

Bezug:
Die gedruckte Version kann kostenlos bestellt werden beim DRK Generalsekretariat / German Red Cross,Headquarters
Koordination Interessenvertretung/Humanitarian diplomacy
Carstennstraße 58; 12205 Berlin
Fax + 49 (0) 30 / 85 404 - 465
E-Mail: koesslem@DRK.de

Focus Monitoring von Monika Schwenke
Wie Kinderrechte nachhaltig umzusetzen sind
Dieses Buch setzt sich mit dem Monitoring zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene, der Rolle von Kinderbeauftragten und mit der Notwendigkeit der Initiierung und Einrichtung eines Monitoring-Gremiums in Sachsen-Anhalt auseinander. Ein Methodenmix aus quantitativer und qualitativer Forschung trägt dazu bei, den aktuellen Sachstand zu Monitoring darzustellen und am Beispiel der Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt die Notwendigkeit für ein Monitoring zu unterstreichen. Sachsen-Anhalt wurde als Länderbeispiel ausgewählt, weil die Autorin in diesem Bundesland lebt und arbeitet und deshalb vor Ort das Thema Monitoring zu Kinderrechten stärker in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs rücken möchte.

Bezug: Reihe: Kinder - Jugend - Lebenswelten. Transnationale und interkulturelle Studien Bd. 6, 2011, 136 S., 19.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-11319-1

Gunter Geiger (Hrsg.): Kinderrechte sind Menschenrechte! Kinderrechte in Deutschland
Die Autoren des Buches „Kinderrechte sind Menschenrechte“ fordern neben der Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland bzw. in die Länderverfassungen auch die Aufnahme eines Beschwerderechtes, um diese Rechte einklagen zu können. Verbände wie der Kinderschutzbund, die Kindernothilfe oder auch die UNICEF könnten dann als Kläger auftreten.
Der Sammelband lädt dazu ein, sich mit den „Kinderechten“ zu beschäftigen und Anregungen für die Arbeit oder den Alltag mit Kindern mitzunehmen.

Bezug:
Taschenbuch: ca. 200 Seiten, Verlag Barbara Budrich; ISBN 978-3-86649-368-1

Kinderrechte umgesetzt. Grundlagen, Reflexion und Praxis
Herausgeber: Sabine Penka und Roland Fehrenbacher.
Wie lernen Kinder von klein auf ihre Rechte einzufordern? Wie kann sozial benachteiligten Kindern zu ihren Rechten verholfen werden? In der vorliegenden Publikation wird diesen und anderen Fragen auf den Grund gegangen. Ausgewählte Beiträge aus Wissenschaft und Praxis geben einen umfassenden Einblick in die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.
Praktische Beispiele aus der Arbeit der Caritas zeigen Strategien und Wege der Umsetzung in der Verbandsarbeit auf.

Bezug:
Broschiert: 200 Seiten, Verlag: Lambertus-Verlag (Februar 2012), ISBN: 978-3-7841-2065-2

Handbuch Kinder-Beteiligung im Parlament:
In diesem Handbuch werden einige der wichtigsten Möglichkeiten beschrieben, auf welche Art und Weise Parlamentarier sicherstellen können, dass Kinderstimmen, ihre Anliegen und Interessen zum Ausdruck gebracht werden und diese Aufmerksamkeit von Parlamenten genießen können.

Bezug:
Das Handbuch „0n Child Particiapation in Parliament “(herausgegeben von UNICEF und der Inter-Parliamentary Union) finden Sie auf Englisch hier als PDF.

Kinderecke der EU-Website
Die EU hat eine Website zu den Rechten des Kindes für Kinder und Jugendliche angelegt. Hier können diese alles über ihre Rechte lernen, indem sie die Spiele spielen oder sich die Cartoons und Videos anschauen. Wenn Kinder und Jugendliche den Eindruck haben, in ihrem Land nicht fair behandelt zu werden, erfahren sie auf dieser Website, an wen sie sich wenden können.

Kinderseite der EU

Veranstaltungen

Netzwerktreffen Kinder- und Jugendbeteiligung am 16./17. März 2012 in der Europäischen Jugendbildungsstätte Weimar
Das Treffen richtet sich an Aktive aus dem Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung, Moderatorinnen und Moderatoren sowie Trainerinnen und Trainer. Es dient der Vernetzung von Fachkräften zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Im Vordergrund steht der kollegiale Austausch sowie der Input von Expertinnen und Experten. Der erste Tag steht im Zeichen des kollegialen Austausches. In Arbeitsgruppen zu Themen wie Partizipation, Verankerung in der Verwaltung, Beteiligung im Sozialraum oder Beteiligung in der Schule können Ansätze und Projekte vorgestellt werden. Wichtig dabei: Ihr Anliegen und Ihr Gesprächsbedarf stehen im Mittelpunkt. Abends findet ein Marktplatz statt, auf dem Sie aktuelle Projekte oder Ihre Einrichtung vorstellen können. Für den Vormittag des zweiten Tages hat das Deutsche Kinderhilfswerk Herrn Prof. Roland Roth von der Hochschule Magdeburg-Stendal eingeladen. Prof. Roth gibt eine kurze Einführung zum Thema "Sich beteiligen versus beteiligt werden – zur Haltung im Partizipationsprozess". Im Anschluss können Fragen in Workshopgruppen bearbeitetet werden.

Anmeldung und weitere Informationen:
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Herrn Dominik Bär
E-Mail: baer@dkhw.de  oder Tel.: (030) 308 693 32

Zeitwohlstand für Familien – Welche Impulse zeitpolitischer Gestaltung gibt der 8. Familienbericht? am 21. März 2012, 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Nicht genug Zeit zu haben – das ist ein Gefühl, das in Deutschland zum Alltag vieler Familien gehört. Zeitlich stark belastet sind neben Alleinerziehenden und Familien, in denen beide Elternteile erwerbstätig sind, auch Menschen, die täglich einen Spagat zwischen der Pflege eines Angehörigen und ihrer Erwerbstätigkeit vollziehen müssen. Bereits der 7. Familienbericht der Bundesregierung hatte von der Politik gefordert, Zeitkonflikte von Familien mehr in den Blick zunehmen. Der 8. Familienbericht mit dem Titel „Zeit für Verantwortung in der Familie“ widmet sich aktuell ausführlich der Bedeutung, die die knappe Ressource „Zeit“ für Familien einnimmt. Dabei spricht die Experten- und Expertinnenkommission verschiedene Empfehlungen für eine familienorientierte Zeitpolitik aus, um Familien sowohl im Alltag als auch im Lebensverlauf mehr Zeitsouveränität und Zeitwohlstand einzuräumen.
Auf der Kooperationsveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. sollen die Ergebnisse des 8. Familienberichts der Bundesregierung vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden. Ziel soll es sein zu diskutieren, welche Schlussfolgerungen aus dem Bericht zu ziehen sind und welche politischen Forderungen und Ansätze daraus für die Kommunal-, die Länder- sowie die Bundesebene abgeleitet werden können, um Menschen mit Sorgeverpflichtungen besser zeitlich zu entlasten.
Zur Zielgruppe gehören Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen und freien Träger, Vertreterinnen und Vertreter der Länder und des Bundes, Kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Familien-, Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte, Lokale Bündnisse für Familie, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kinder,- Jugend oder Familienbüros, Familienverbände, Verwaltungen, familienpolitische Expertinnen und Experten, zeitpolitisch Interessierte.

Anmeldung und weitere Informationen
Deutscher Verein, Berlin
Onlineanmeldung bis zum 22. Januar 2012.

Weitere Informationen hier.

Einladung zur Frühjahrstagung in Hofgeismar
Die 16. Frühjahrstagung des Bundesfachverbands UMF mit dem Thema "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland" findet vom 26. - 28. März 2012 in der Evangelischen Akademie Hofgeismar / Kassel statt. Es wird Raum geben für ausführlichen Austausch. Und es wird viel Zeit in den Workshops geben, um zentrale Themen wie Zugang zu Bildung, Traumatisierung und pädagogische Konzepte ausführlich zu behandeln. Aufgrund begrenzter Plätze wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.
Information und Anmeldung hier.

Demokratie an der Schule
Das European Wergeland Center in Oslo lädt zu einer Sommerakademie „Demokratie an der Schule“ (vom 07.-15. Juli 2012 mit anschließendem 10-monatigem online follow-up) in Polen ein, die gemeinsam mit dem Europarat und dem polnischen Bildungsministerium durchgeführt wird.

Anmeldung und weitere Informationen:
Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an Kjersti Klette in Oslo: k.klette@theewc.org
Weitere Informationen unter: www.theewc.org
Anmeldeschluss ist der 19. Februar 2012.
Link zur detaillierten Beschreibung und Anmeldung (engl. u. russ.):

Theaterstück SOS for Human Rights
Seit dem Herbst 2010 richtet sich SOS for Human Rights gegen die Verletzungen der Menschenrechte von Flüchtlingen, an den Außengrenzen der EU. Zusammen fordern die Bündnispartner GRIPS Theater, Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg, Jugendliche ohne Grenzen (JoG), PRO ASYL, GEW, Borderline Europe sowie WeGe ins Leben: Fluchtwege freihalten! Den unerklärten Krieg gegen die Flüchtlinge beenden! Kinder- und Menschenrechte umsetzen!
Als Nachfolgeprojekt von Hier Geblieben! besteht SOS for Human Rights aus einem gleichnamigen Theaterstück vom GRIPS Theater, einem Appell von JoG sowie Aktionen des Bündnisses. Seit November 2010 tourt das Stück (empfohlen ab 12 J.) bundesweit! Die Geschichte der jugendlichen Flüchtlinge Jamila, Naisha und Kerim ermöglicht, über die Fluchtgründe, die lebensgefährlichen Reisebedingungen der Flüchtlinge und die Festung Europa aufzuklären. Das Stück erreichte in über 80 Vorstellungen mehr als 11.000 Zuschauerinnen und Zuschauer durch Deutschland und Österreich, wo SOS for Human Rights im Rahmen des Festivals Spectrum in Kärnten vom Publikum preisgekrönt wurde. Im Jahr 2012 geht es mit der Tour weiter: Alle Infos zur Buchung des Stücks sowie alle Aufführungstermine finden Sie unter: www.sos-for-human-rights.eu
SOS for Human Rights freut sich auf jede Unterstützung und Anfrage für Gastspiele in Schulen, Kulturstätten, Kirchen, Theatern und überall dort, wo sie eingeladen werden.

Quelle: E-Mail von info@sos-for-human-rights.eu vom 14.November 2011



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National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland (Hrsg.)
© National Coalition, Berlin 2012

Rechtsträger der National Coalition:
Vorstand der AGJ e.V.
Mühlendamm 3, 10178 Berlin
Tel: +49 (0) 30 400 40 - 200
Fax: + 49 (0)30 400 40 -232
E-Mail: info@national-coalition.de und agj@agj.de
Internet: www.national-coalition.de und www.agj.de

V.i.S.d.P.: Peter Klausch
Redaktion: Claudia Kittel, Kirsten Schweder und Janina Huland

Die National Coalition wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes gefördert